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UFO
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UFO, auch Ufo,cite-ref-4[4] ist ursprĂŒnglich eine AbkĂŒrzung fĂŒr unidentifiziertes Flugobjekt (englisch unidentified flying object). Als solche bezeichnet sie PhĂ€nomene, die von Beobachtern als fliegend wahrgenommen werden und nicht eindeutig identifiziert werden können. Als Begriff der Umgangssprache bezeichnet „Ufo“ Raumfahrzeuge hypothetischer außerirdischer Lebewesen. UrsprĂŒnglich bĂŒrgerte sich der Begriff „Fliegende Untertasse“ aufgrund erster Zeitungsberichte ĂŒber UFOs ein. Bis heute prĂ€gt das Bild der Fliegenden Untertasse menschliche Vorstellungen davon, wie Raumfahrzeuge hypothetischer außerirdischer Lebewesen typischerweise aussehen könnten. Um den umgangssprachlich missverstĂ€ndlichen Begriff UFO zu vermeiden, wird von einigen Untersuchern fĂŒr die mit der ursprĂŒnglichen AbkĂŒrzung bezeichneten PhĂ€nomene der Begriff „UAP“ fĂŒr Unidentified Aerialcite-ref-5[5] Phenomena aber mittlerweile vor allem Unidentified Anomalous Phenomena benutzt, zu deutsch Unidentifizierte Anomale PhĂ€nomene.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]

In der sogenannten Ufologie wird zwischen Beobachtungen von „UFOs im weiteren Sinne“, die nach genauerer ÜberprĂŒfung als bekannte Objekte oder PhĂ€nomene identifiziert werden können, und Beobachtungen von „UFOs im engeren Sinne“, die auch nach genauerer ÜberprĂŒfung nicht identifiziert werden können, unterschieden.cite-ref-8[8] „UFOs im weiteren Sinne“ machen den grĂ¶ĂŸten Teil der UFO-Sichtungen aus.cite-ref-5-9-0[9]

Ein wissenschaftlicher Nachweis dafĂŒr, dass solche „UFO-Beobachtungen“ auf die Existenz außerirdischer Besucher der Erde zurĂŒckzufĂŒhren wĂ€ren, existiert nicht.

Contents

‱ Geschichte
‱ Kategorien
‱ IFO
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ E-Books
‱ Weblinks

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Begriffsherkunft

Die AbkĂŒrzung „UFO“ wurde erstmals vom Air Technical Intelligence Center (Technisches Zentrum des Geheimdienstes der US-Luftwaffe) Anfang der 1950er Jahre verwendet, um grundsĂ€tzlich jedes „Objekt, das durch seine Manöver, aerodynamischen Charakteristika oder unĂŒblichen Merkmale mit keinerlei gegenwĂ€rtig bekanntem FluggerĂ€t oder Raketentyp ĂŒbereinstimmt oder das in keiner Weise als vertrautes Objekt identifiziert werden kann“ zu bezeichnen.

Der Begriff UFO sollte den umgangssprachlichen Ausdruck Fliegende Untertasse (engl. flying saucer) ersetzen. Dessen Ursprung waren Pressemeldungen nach einer Sichtung von mehreren fliegenden Objekten unbekannter Herkunft in den USA am 24. Juni 1947. Der Zeuge Kenneth Arnold, ein US-amerikanischer GeschĂ€ftsmann und Hobby-Pilot, wird in den ersten Zeitungsmeldungen mit einer Beschreibung der Objekte als „saucer-like aircraft“cite-ref-10[10] oder „shaped like saucers“cite-ref-11[11] zitiert. Der Begriff „flying saucer“ gelangte schnell zu großer PopularitĂ€t. Obwohl Arnold auch in eigenen SchriftstĂŒcken, wie in einem Brief an die US Air Force von 1947cite-ref-12[12] und einem Artikel im FATE Magazin von 1948,cite-ref-13[13] die Objekte als „saucer-like discs“ und „saucer like objects“ bezeichnet, weist Arnold spĂ€ter den Begriff „flying saucers“ von sich. In einem Radio-Interview von 1950 bestreitet Arnold den Begriff „saucer“ als Beschreibung fĂŒr das Aussehen gemeint zu haben. Er hĂ€tte die Objekte stets als „disk“ beschrieben. Der Begriff „flying saucers“ sei ein MissverstĂ€ndnis mit Reportern gewesen:

“
 when I described how they flew, I said that they flew like they take a saucer and throw it across the water. Most of the newspapers misunderstood and misquoted that too. They said that I said that they were saucer-like; I said that they flew in a saucer-like fashion.”

„
 als ich beschrieb wie sie flogen, sagte ich, dass sie fliegen, wie wenn Sie einen Teller nehmen und ihn ĂŒber das Wasser springen lassen. Die meisten Zeitungen missverstanden das und zitierten mich falsch. Sie schrieben, dass ich gesagt hĂ€tte, sie wĂ€ren tellerartig; ich sagte, sie flogen in der Art von Tellern.“

–

Kenneth Arnold

:

Kenneth Arnold im Radio, Interview mit Edward R. Murrow, CBS, 7. April 1950

Der Geheimdienst der US-Luftwaffe (damals noch LuftstreitkrĂ€fte der US-Armee) ĂŒbernahm den Ausdruck „flying saucer“ zunĂ€chst, wechselte aber 1951 zum Begriff „UFO“. Urheber der Umbenennung der Fliegenden Untertasse in UFO war Captain Edward J. Ruppelt, der von 1951 bis 1953 Leiter einer UFO-Untersuchungskommission der US-Luftwaffe mit dem Namen Project Blue Book war.

Der Begriff UFO umfasste zunĂ€chst jedes Flugobjekt, das nichtregistrierte FlĂŒge durchfĂŒhrte oder sich nicht identifizierte, einschließlich etwa geheimer, bisher unbekannter Versuchsflugzeuge oder möglicher neuartiger FluggerĂ€te des Ostblocks. Der Begriff hat im Laufe der Zeit einen Bedeutungswandel weg von der ursprĂŒnglich militĂ€rischen Bedeutung erfahren.

Geschichte

FrĂŒhe Geschichte

Menschen haben schon immer Dinge am Himmel gesehen, die sie sich nicht erklĂ€ren konnten. Zu den Ă€ltesten ĂŒberlieferten Sichtungen seltsamer HimmelsphĂ€nomene gehört eine ErzĂ€hlung in den Annalen von Pharao Thutmosis III. (um 1486 v. Chr. bis 1425 v. Chr.). In dieser wird von „Kreisen aus Feuer“ erzĂ€hlt, die mehrere Tage am Himmel beobachtet wurden. Aus römischer Zeit berichtet Iulius Obsequens im prodigiorum liber (dt. Buch der Vorzeichen) von verschiedenen Sichtungen zwischen 190 v. Chr. bis 11 v. Chr. Darunter fliegende „Dinge wie Schiffe“ sowie „runde Schilde“ am Himmel und einem „goldenen Globus aus Feuer“. Dieser soll vom Himmel gefallen, dann wieder aufgestiegen und fliegend verschwunden sein.cite-ref-15[15]

Aus Japan ist eine Sichtung aus dem Jahr 1235 ĂŒberliefert. Der Shƍgun Kujƍ Yoritsune lagerte am 24. September mit seiner Armee. In der Nacht erschienen merkwĂŒrdige Lichter am Himmel, diese schienen in Kreisen hin und her zu schwingen und konnten bis zum frĂŒhen Morgen beobachtet werden. Yoritsune ordnete eine „vollstĂ€ndige wissenschaftliche Untersuchung“ der Sichtung an – mit dem Ergebnis: Der Wind mĂŒsse die Sterne hin und her bewegt haben.cite-ref-16[16]

FrĂŒhe Neuzeit

Zu den bekanntesten Sichtungen der FrĂŒhen Neuzeit gehören die im NĂŒrnberger Flugblatt von 1561 festgehaltenen Ereignisse. Demnach waren am 14. April 1561 am Himmel ĂŒber der Stadt NĂŒrnberg „von vielen MĂ€nnern und Frauen“ mehrere verschiedenartige Objekte zu sehen: Kugeln, Kreuze, Scheiben und Röhren. Diese hĂ€tten miteinander „angefangen zu streiten“. Das Schauspiel dauerte etwa eine Stunde, dann seien die Objekte vom „Himmel herab auf die Erde gefallen, als ob sie brennen“ und seien „mit viel Dampf allmĂ€hlich vergangen“.cite-ref-jung-1958-17-0[17] Anschließend sei ein „schwarzer Speer“ erschienen, der „groß, dick und lang“ gewesen sei und mit der Spitze nach Westen gewiesen habe.

Nur fĂŒnf Jahre spĂ€ter wird aus der Schweiz in dem Basler Flugblatt von 1566 Ähnliches berichtet. Über der Stadt Basel sollen 1566 ĂŒber den Sommer hinweg insgesamt drei Himmelserscheinungen beobachtet worden sein. Die dritte Beobachtung ist fĂŒr die Ufologie von Interesse: Am Morgen des 7. August wurden vorgeblich „viele schwarze Kugeln“ vor der aufgehenden Sonne beobachtet. Diese bewegten sich schnell durch die Luft und stießen teils gegeneinander „als ob sie einen Streit fĂŒhrten“. Die Kugeln begannen laut dem Bericht schließlich rot zu glĂŒhen und erloschen.cite-ref-jung-1958-17-1[17]

19. Jahrhundert

Aus dem 19. Jahrhundert sind mehrere UFO-Meldungen aus Wissenschaftszeitungen und Pressemeldungen ĂŒberliefert.cite-ref-18[18] Zum Beispiel berichtet der englische Astronom E. W. Maunder im Fachjournal The Observatory von einer Sichtung aus Greenwich am Abend des 17. November 1882. Maunder gab an, eine „große runde Scheibe“, die „grĂŒnlich schimmerte“, gesehen zu haben, die langsam ĂŒber den Himmel glitt und von ihm fĂŒr etwa zwei Minuten beobachtet werden konnte. Andere Zeugen hĂ€tten das Objekt ebenfalls gesehen.cite-ref-19[19]

Am 12. August 1883 bemerkte der mexikanische Astronom José Bonilla, Direktor des Observatoriums in Zacatecas, wÀhrend der Beobachtung von Sonnenflecken das Vorbeiziehen von mindestens 283 Objekten vor der Sonne (siehe José-Bonilla-Beobachtung).

1896–1897 gab es in den Vereinigten Staaten Berichte ĂŒber unidentifizierte fliegende Objekte, die so genannten „Phantom-Luftschiffe“.

20. Jahrhundert

Als eine UFO-Sichtung aus dem frĂŒhen 20. Jahrhundert kann das Sonnenwunder von FĂĄtima gedeutet werden. 1917 haben sich aufgrund einer Prophezeiung ĂŒber 30.000 Menschen versammelt und warteten auf das angekĂŒndigte Wunder. TatsĂ€chlich berichten die Zeugen ĂŒbereinstimmend, wie die Sonne als eine undurchsichtige, sich drehende Scheibe durch die Wolkendecke brach und sich fĂŒr 10 Minuten im Zickzackkurs ĂŒber den Himmel bewegte.

SpÀter wurde von den sogenannten Foo-Fightern im Zweiten Weltkrieg berichtet sowie den Flugobjekten der sogenannten Battle of Los Angeles 1942.cite-ref-20[20] 1946 wurden in Schweden nach mehreren Angaben sogenannte Geisterraketen gesichtet.

Als Beginn des modernen UFO-PhĂ€nomens gilt die Sichtung des US-amerikanischen GeschĂ€ftsmanns und Privatpiloten Kenneth Arnold. Er gab an, bei einem Flug am 24. Juni 1947 ĂŒber dem Mount Rainier mehrere Flugobjekte unbekannter Bauart gesehen zu haben. Erst diese Sichtung von Arnold erweckte ein andauerndes Medieninteresse und prĂ€gte die nachfolgende öffentliche Diskussion ĂŒber das PhĂ€nomen durch die in den Medien diskutierte Theorie, dass es sich um außerirdische Luftfahrzeuge handeln könnte.

Mit dem Roswell-Zwischenfall gab es einen angeblichen Absturz eines außerirdischen unbekannten Flugobjekts (UFO) im Juni oder Juli 1947 in der NĂ€he der Kleinstadt Roswell im US-Bundesstaat New Mexico.

Nach Arnolds Sichtung berichteten die Medien bald ĂŒber Beobachtungen aus den ganzen Vereinigten Staaten – die erste große UFO-Sichtungswelle war entstanden. Das MilitĂ€r zeigte sich interessiert, und mehrere Staaten begannen die Untersuchung von UFO-Sichtungen.cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]cite-ref-23[23] Die grĂ¶ĂŸte davon war das 1951 gegrĂŒndete Project Blue Book der US Air Force. Deren Aufgabe war es, UFO-Sichtungen zu sammeln und analysieren. 1952 kam es zu einer zweiten Sichtungswelle ĂŒber Washington, D.C., die fĂŒr große Aufmerksamkeit in der Presse sorgte. In den 1950er Jahren entstanden die ersten UFO-Forschungsorganisationen wie die Aerial Phenomena Research Organization (APRO, 1952–1988) und das National Investigations Committee On Aerial Phenomena (NICAP, 1956–1980). Die offizielle Haltung der Behörden war, dass jede Sichtung völlig konventionell erklĂ€rt werden kann. Mit zunehmendem öffentlichen Interesse bei anhaltenden Sichtungen wuchs jedoch die Kritik an der offiziellen Verneinung des PhĂ€nomens. Schließlich wurde das Thema von höchster Stelle behandelt: Der US-Kongress fĂŒhrte 1966 Anhörungen zu dem PhĂ€nomen durch und strebte eine Untersuchung außerhalb des MilitĂ€rs an.

Als Folge wurde die UniversitĂ€t von Colorado unter der FĂŒhrung des Quantenphysikers Edward U. Condon von der Luftwaffe beauftragt, das PhĂ€nomen zu analysieren. 1969 wurde der Abschlussbericht veröffentlicht: Das PhĂ€nomen sei wissenschaftlich uninteressant und sollte nicht weiter untersucht werden. Dies ist bis heute die offizielle Haltung der USA. Project Blue Book und alle offiziellen Untersuchungen wurden dementsprechend eingestellt. Andere Staaten, wie Großbritannien, sammelten und untersuchten vor dem Hintergrund des Kalten Krieges im Geheimen weiter UFO-Berichte. Nur wenige Staaten taten dies offen und offiziell, wie Frankreich mit der UFO-Untersuchungsbehörde GEPAN. Eine Reihe von Untersuchern teilte die EinschĂ€tzung des Condon-Reports nicht und kritisierte, dass selbst der Abschlussbericht eine Reihe von unaufgeklĂ€rten FĂ€llen enthĂ€lt. Organisationen wie das SETI-Institut, das Mutual UFO Network (MUFON, 1969) und das National Ufo Reporting Center wurden gegrĂŒndet und versuchten, eine wissenschaftliche Forschung am PhĂ€nomen auf privater Basis weiter voranzutreiben.cite-ref-0-24-0[24]cite-ref-5-9-1[9]

21. Jahrhundert

Das US-Verteidigungsministerium gab von 2008 bis 2012 insgesamt rund 22 Millionen US-Dollar fĂŒr ein Forschungsprogramm aus, das ganz allgemein „fortgeschrittene Bedrohungen im Luftraum“ untersuchte.cite-ref-0-24-1[24]cite-ref-4-25-0[25] Das Pentagon veröffentlichte im Jahr 2020 Videoaufnahmen von UFOs, um Hinweise zur Identifizierung jener Objekte zu erhalten.cite-ref-1-1-2[1] Laut Beschreibung von Piloten der US Air Force waren die gesichteten und teils von Bordelektronik wie WĂ€rmebildkameras erfassten FlugphĂ€nomene „mal groß wie ein Bus, mal klein wie ein Koffer“. Sie wĂŒrden sich mit solcher Geschwindigkeit bewegen und Manöver ausfĂŒhren, als wĂŒrde fĂŒr sie eine andere Physik gelten. Sowohl Ex-US-PrĂ€sident Barack Obama als auch dessen ehemaliger CIA-Chef John Brennan bestĂ€tigten, dass es Objekte und Erscheinungen gebe, die noch nicht identifiziert worden seien und deren Flugverhalten noch nicht habe verstanden werden können.cite-ref-5-9-2[9] Im Juli 2023 sagte ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter vor dem Kongress der Vereinigten Staaten unter Eid aus, dass im Rahmen geheimer Regierungsprogramme ĂŒber Jahrzehnte hinweg außerirdische Flugschiffe vom US-MilitĂ€r geborgen und untersucht worden seien (siehe auch: Behauptungen zu UFOs von David Grusch). Dabei seien auch „nichtmenschliche Überreste“ von Lebewesen gefunden worden; selbst gesehen habe er sie aber nicht.cite-ref-26[26]

UAPs werden weltweit gemeldet. Bis einschließlich Mai 2021 waren laut dem National Ufo Reporting Center mindestens 88.547 UAP-Sichtungen in den USA und weitere 9.013 außerhalb der USA gemeldet und untersucht worden. Sporadisch traten besonders viele Sichtungen auf, wie 1989–1990 die Belgische UFO-Welle, 2008 in Stephenville (Texas)cite-ref-27[27] oder im April 2020 in den ganzen USA.cite-ref-5-9-3[9] Viele Meldungen konnten als IrrtĂŒmer oder Betrugsversuche ausgemacht werden. 701 VorfĂ€lle blieben (Stand Mai 2021) jedoch trotz intensiver BemĂŒhungen ungeklĂ€rt.cite-ref-5-9-4[9] Eine UAP-Taskforce des US-Verteidigungsministeriums (unter anderem bestehend aus Geheimdiensten der USAcite-ref-5-9-5[9]) erstellte fĂŒr den Kongress einen Bericht zu mehr als 120 UFO/UAP-Sichtungen zwischen 2000 und 2020. Die UAP-Taskforce erklĂ€rt darin, fĂŒr die vom US-MilitĂ€r gesichteten UAPs keine ErklĂ€rungen zu haben.cite-ref-28[28]

Im September 2023 verkĂŒndete die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA die Schaffung der Stelle des NASA Director of UAP Research, welcher Untersuchungen ĂŒber unerklĂ€rte LuftphĂ€nomene leiten soll. Die Schaffung der Stelle erfolgte auf Empfehlung einer Expertenkommission.cite-ref-29[29]

Im Jahr 2025 berichteten Astrophysiker, dass auf Fotografien des Nachthimmels, die vom Palomar Observatory Sky Survey vor 1957 (in jenem Jahr starteten die ersten Erdsatelliten) erstellt wurden, mitunter Anomalien zu erkennen sind, die sich nur unzureichend erklĂ€ren ließen. So seien auf manchen Fotografien sternengleiche Punkte bzw. scheinbare Gestirne abgebildet, die auf Fotografien fehlen, die noch in denselben NĂ€chten von den gleichen Himmelsstellen gemacht wurden. Mitunter sind jene Fotografien, auf denen Anomalien zu erkennen sind, an denselben Tagen entstanden, als sowohl zivile wie militĂ€rische Radare ungewöhnliche Flugobjekte anzeigten, die sich abnormal verhielten bzw. die Manöver ausfĂŒhrten, zu denen herkömmliche Flugzeuge nicht in der Lage waren. Insbesondere viele jener fotografischen Anomalien vor 1957 traten in den NĂ€chten vor und nach oberirdischen Kernwaffentests auf.cite-ref-30[30]cite-ref-31[31]cite-ref-32[32]

Kategorien

UFO im engeren Sinne

Als UFO im engeren Sinne werden solche Flugobjekte bezeichnet, die auch nach einer Analyse nicht als bekannte Objekte oder PhÀnomene identifiziert werden können. UFOs i. e. S. sind nicht zu verwechseln mit Erscheinungen, die sich aufgrund mangelnder DatenqualitÀt oder QuantitÀt einer Identifizierung entziehen. Vielmehr können bei UFOs i. e. S. durch die vorliegenden Daten alle konventionellen Stimuli ausgeschlossen werden.

Die AuthentizitĂ€t des PhĂ€nomens ist umstritten. Ältere Studien vertreten die These, dass unidentifizierte FĂ€lle lediglich auf mangelhafte Methodik in der Analyse oder Betrug hinweisen.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34] Neuere wissenschaftlichecite-ref-35[35]cite-ref-36[36]cite-ref-37[37]cite-ref-38[38] und militĂ€rischecite-ref-39[39] Studien sowie militĂ€rische Einzelfallanalysencite-ref-40[40]cite-ref-41[41] bestĂ€tigen jedoch die Existenz des PhĂ€nomens. Dessen Ursprung oder Ursache ist nicht geklĂ€rt und Anlass zu verschiedenen Theorien und Spekulationen. Der Erforschung des PhĂ€nomens widmet sich die Ufologie.

UFOs im engeren Sinne sind selten. Offizielle Zahlen oder Statistiken existieren nur in wenigen LĂ€ndern. Im Rahmen des Project Blue Book hat die US Air Force von 1952 bis 1969 UFO-Sichtungen untersucht und 701 FĂ€lle als UFOs im engeren Sinne eingestuft.cite-ref-42[42] Die französische GEIPAN gibt die Zahl mit 448 FĂ€llen fĂŒr den Zeitraum von 1977 bis 2007 an.cite-ref-43[43] Die Luftwaffe von Uruguay hat 40 FĂ€lle fĂŒr den Zeitraum von 1989 bis 2009 registriert,cite-ref-44[44] die italienische Luftwaffe 106 FĂ€lle fĂŒr den Zeitraum 2001 bis 2013.cite-ref-45[45] FĂŒr Deutschland existieren keine offiziellen Zahlen.

UFO im weiteren Sinne

Ein UFO im weiteren Sinne ist ein Objekt oder als solches wahrgenommenes PhĂ€nomen, das von einem Beobachter zum Zeitpunkt der Sichtung nicht identifiziert werden kann. Meist können solche Sichtungen durch eine Analyse auf konventionelle Objekte oder atmosphĂ€rische PhĂ€nomene zurĂŒckgefĂŒhrt und somit identifiziert werden. Solche Objekte oder PhĂ€nomene werden als UFO-Stimuli bezeichnet.

Ulrich Magin weist darauf hin, dass Berichte von UFO-Sichtungen bereits die doppelte Brechung eines tatsĂ€chlichen Ereignisses darstellten. Auslöser sei immer ein objektiv vorhandenes „UFO-Ereignis“, das erst durch die Wahrnehmung und Interpretation durch den Augenzeugen zu einem höchst subjektiven „UFO-Erlebnis“ werde. Als dritte Stufe folge dann mit der Festschreibung des Erlebnisses im „UFO-Bericht“ eine erneute Objektivierung:

„Was bei dem Erlebnis eine reine Mutmaßung gewesen sein mag, erhĂ€lt durch den Bericht eine Aura von Gewißheit: Da mag der Zeuge vage Lichter gesehen und fĂŒr Fenster gehalten haben, doch im Bericht steht Bullauge – und schon hat sich ein eventuell alltĂ€glicher Stimulus in ein Raumschiff von einem anderen Stern verwandelt.“

–

Ulrich Magin

:

Von UFOs entfĂŒhrt, S. 9/10.

UFO-Stimuli

Folgende PhÀnomene gelten als typische UFO-Stimuli:

‱ Die Planeten Venus, Jupiter, Saturn und Mars
‱ Himmelslaternen in der Dunkelheit
‱ Modell-Heißluftballons
‱ Wetter- und StratosphĂ€renballons
‱ Reflexionen von Himmelsstrahlern an Wolken
‱ Positionslichter von Flugzeugen und Hubschraubern
‱ Raketen oder deren wieder in die AtmosphĂ€re eintretende Endstufen
‱ Leuchtgranaten, insbesondere an Fallschirmen abgeworfene Leuchtbomben zur Zielbeleuchtung
‱ Meteore
‱ Die Raumstation ISS
‱ selten Erdbebenlichter

IFO

Als Identifiziertes Fliegendes Objekt (IFO) werden solche UFOs bezeichnet, die auf einen oder mehrere konventionelle UFO-Stimuli zurĂŒckgefĂŒhrt werden konnten. IFOs sind somit ehemalige UFOs im weiteren Sinne, die aufgeklĂ€rt wurden.

Detaillierte Klassifikationssysteme

Neben den hier genannten Kategorien existieren verschiedene Systematiken zur Klassifizierung von UFO-Sichtungen. Die bekannteste Systematik stammt von J. Allen Hynek und teilt die Sichtung in insgesamt sieben Kategorien ein, je nach Art des Objekts und Wechselwirkung mit der Umgebung. FĂŒr eine genaue Beschreibung siehe Klassifikation von UFOs.

Forschung am UFO-PhÀnomen

→

Hauptartikel

:

Ufologie

Die Forschung am UFO-PhĂ€nomen beinhaltet in der Regel die Untersuchung und AufklĂ€rung von UFO-Sichtungen. Diese TĂ€tigkeit wird als Ufologie bezeichnet und den Protowissenschaften zugerechnet. Innerhalb der Ufologie gibt es sowohl BefĂŒrworter als auch Gegner der Ansicht, dass alle UFO-Sichtungen konventionell erklĂ€rt werden können. Die populĂ€rste nicht-konventionelle ErklĂ€rung ist die Hypothese, dass es sich bei einigen UFOs um Raumfahrzeuge außerirdischer Zivilisationen handelt.

Organisationen im deutschsprachigen Raum

Weltweit existieren verschiedene private Organisationen, die sich der Untersuchung, AufklÀrung oder Erforschung des UFO-PhÀnomens widmen. Ausrichtung und Ideologie kann sich zwischen den Organisationen stark unterscheiden. Zu den bekanntesten Organisationen im deutschsprachigen Raum gehören:

‱ Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher HimmelsphĂ€nomene (CENAP), gegrĂŒndet 1976, widmet sich der AufklĂ€rung von UFO-Sichtungen und steht dem UFO-PhĂ€nomen skeptisch gegenĂŒber.
‱ Deutschsprachige Gesellschaft fĂŒr UFO-Forschung (DEGUFO), gegrĂŒndet 1993, Ziele sind die konkrete Erforschung und Analyse von UFO-Sichtungen und die Förderung der GlaubwĂŒrdigkeit des PhĂ€nomens.
‱ Gesellschaft zur Erforschung des UFO-PhĂ€nomens e. V. (GEP), gegrĂŒndet 1972, Schwerpunkte sind Vor-Ort-Untersuchungen mit dem Ziel, „Aberglauben ĂŒber UFOs abzubauen“.cite-ref-47[47] Die GEP wird den Skeptikern zugerechnet.
‱ Mutual UFO Network – Central European Society (MUFON-CES), auch Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphĂ€rischen und Radar-Erscheinungen e. V. gegrĂŒndet 1974, untersucht vor allem Sichtungen aus der NĂ€he und vertritt unkonventionelle Theorien ĂŒber Herkunft und Natur des PhĂ€nomens.
‱ InterdisziplinĂ€re Gesellschaft zur Analyse anomaler PhĂ€nomene (IGAAP e. V.). 2014 hervorgegangen aus der MUFON-CES. Ziel der IGAAP e. V. ist es, nach neuen physikalischen Theorien zu suchen, mit denen die Eigenschaften und schließlich die Herkunft unidentifizierter fliegender Objekte erklĂ€rt werden können. LangjĂ€hriger Leiter der IGAAP war der 2023 verstorbene deutsche Physiker und UFO-PhĂ€nomen-Forscher Illobrand von Ludwiger, der zahlreiche BĂŒcher zum Thema veröffentlicht hat.cite-ref-48[48]
‱ Exopolitik Deutschland, die jĂŒngste UFO-Gruppe im deutschsprachigen Bereich, betrachtet das UFO-PhĂ€nomen als real und vertritt markant esoterische ErklĂ€rungsansĂ€tze. Die Gruppierung ist Teil der internationalen Exopolitik-Szene, die insgesamt Thesen vertritt, die in Konflikt zu gĂ€ngigen wissenschaftlichen ErklĂ€rungen stehen.
‱ AllSkyObserve (ASO), Ist eine Forschungsgemeinschaft, die sich der Beobachtung und Erforschung von Meteoren, Feuerkugeln, Boliden, Meteoriten und außergewöhnlichen HimmelsphĂ€nomenen (UAPs) widmet. Schwerpunkt ist die systematische HimmelsĂŒberwachung mithilfe moderner Kamera- und KI-Technologie.

AusgewÀhlte Studien und Untersuchungen zum UFO-Thema

Das UFO-PhÀnomen ist bis heute immer wieder Gegenstand staatlicher, akademischer und privater Untersuchungen. Eine Auswahl der wichtigsten Studien und Untersuchungen:

| Name der Untersuchung | Herausgeber | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| The Galileo Project | Internationales an der Harvard University angesiedeltes wissenschaftliches Projekt „zur systematischen wissenschaftlichen Suche nach Beweisen fĂŒr außerirdische technologische Artefakte“, das von dem Astronomen Avi Loeb geleitet wird [ 49 ] [ 50 ] [ 51 ] | 2021 | Projekt laufend (Stand Anfang 2024) |
| Project EMBLA [ 52 ] | Institut fĂŒr Radioastronomie in Bologna (Italien) / Hochschule Østfold (Norwegen) | 2004 | UFOs im engeren Sinne existieren. Keine schlĂŒssige Theorie, worum es sich handelt. [ 53 ] |
| Project Hessdalen [ 54 ] [ 55 ] | Hochschule Østfold (Norwegen) | 1985 | 53 UFOs im engeren Sinne registriert. Keine schlĂŒssige Theorie, worum es sich handelt. [ 56 ] |
| Project Identification [ 57 ] | UniversitĂ€t von Missouri (USA) | 1980 | 157 UFOs im engeren Sinne registriert. Keine schlĂŒssige Theorie worum es sich handelt. [ 58 ] |
| Beobachtungen anomaler atmosphĂ€rischer PhĂ€nomene in der UdSSR: Statistische Analyse [ 59 ] | Institut fĂŒr Weltraumforschung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR (UdSSR) | 1979 | 457 UFOs im engeren Sinne untersucht. Das UFO-PhĂ€nomen konnte konventionell nicht erklĂ€rt werden und sollte mit grĂ¶ĂŸerer Anstrengung erforscht werden. [ 60 ] |
| Scientific Study of Unidentified Flying Objects [ 61 ] (Condon Report) | UniversitÀt von Colorado (USA) | 1969 | Das Thema ist wissenschaftlich uninteressant. Die Untersuchung des UFO-Themas sollte eingestellt werden. [ 62 ] |
| Project Blue Book: Special Report No. 14 – Analysis of reports of unidentified aerial objects [ 63 ] | Battelle Memorial Institut (USA) | 1954 | 434 UFOs im engeren Sinne registriert. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass UFOs technische GerĂ€te jenseits unseres heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstandes darstellen. [ 64 ] |

| Name der Behörde | Land | GrĂŒndung | Forschungsstand |
|---|---|---|---|
| Departamento de InvestigaciĂłn de FenĂłmenos AĂ©reos AnĂłmalos [ 65 ] (DIFAA) | Peru | 2013 | Bislang keine Ergebnisse verfĂŒgbar. |
| ComisiĂłn de Estudio de FenĂłmenos Aeroespaciales [ 66 ] (CEFAE) | Argentinien | 2011 | 23 UFOs im engeren Sinne registriert. Weitere Untersuchungen und Analysen notwendig. [ 67 ] |
| Comité de Estudios de Fenómenos Aéreos Anómalos (CEFAA) | Chile | 1997 | Es existiert ein reales UFO-PhÀnomen. Es ist unbekannt, was dieses PhÀnomen ist oder was dessen Ursprung ist. Fortgesetzte Untersuchungen sind notwendig. [ 68 ] [ 69 ] |
| ComisiĂłn Receptora e Investigadora de Denuncias de Objetos Voladores No Identificados (CRIDOVNI) | Uruguay | 1979 | 40 UFOs im engeren Sinne registriert. FĂŒr diese gibt es nach „unserem Wissensstand ĂŒber den Luft- und Weltraum bisher keine ErklĂ€rung“. [ 70 ] |
| Groupe d’études et d’informations sur les phĂ©nomĂšnes aĂ©rospatiaux non identifiĂ©s (GEIPAN) | Frankreich | 1977 | 482 UFOs im engeren Sinne registriert. [ 71 ] Das UFO-PhĂ€nomen sollte stĂ€rker erforscht werden, da „revolutionĂ€re wissenschaftliche Entdeckungen“ davon ausgehen könnten. [ 72 ] |

| Name der Untersuchung | Herausgeber | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Unidentified Aerial Phenomena in the UK Air Defence Region [ 73 ] (Project Condign) | Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs (GB) | 2000 | 83 UFOs im engeren Sinne registriert. Die Existenz von UFOs im engeren Sinne als reales PhĂ€nomen ist unbestreitbar. [ 74 ] Favorisiert wird die Plasma-Hypothese. [ Anmerkung 1 ] Das Thema ist nicht von signifikantem Interesse fĂŒr die Verteidigung. |
| Project Blue Book | US Air Force (USA) | 1969 | 701 UFOs im engeren Sinne registriert. Keine GefĂ€hrdung der Nationalen Sicherheit. Keine Beweise fĂŒr technologische Entwicklungen jenseits des wissenschaftlichen Kenntnisstandes oder außerirdischen Ursprungs. [ 75 ] |
| Preliminary Assessment: Unidentified Aerial Phenomena [ 76 ] | Office of the Director of National Intelligence (USA) | 2021 | 144 UAPs wurden registriert. FĂŒnf mögliche ErklĂ€rungskategorien wurden definiert: 1) Drohnen, Ballone oder Vögel, 2) natĂŒrliche atmosphĂ€rische PhĂ€nomene, 3) Geheimprogramme der USA 4) auslĂ€ndische Systeme, 5) Andere ErklĂ€rungen. Die erfassten Objekte gefĂ€hrdeten die Flugsicherheit und stellen eventuell eine Bedrohung der nationalen Sicherheit dar. |

| Name der Untersuchung | Herausgeber | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Ufos and defense: What should we prepare for? [ 77 ] ( COMETA-Report ) | COMETA (Frankreich) [ Anmerkung 2 ] | 1999 | Die Existenz von UFOs im engeren Sinne als reales PhĂ€nomen ist quasi bewiesen. Die extraterrestrische Hypothese wird favorisiert. [ 78 ] Es sollten bzgl. des PhĂ€nomens verstĂ€rkte Anstrengungen fĂŒr Forschung und Sicherheit getroffen werden. |

Gesellschaftliche Dimension des PhÀnomens

Das UFO-PhĂ€nomen hat eine große Bekanntheit und Verbreitung in der Popkultur. Laut einer Umfrage des Gallup-Instituts 1990 haben 90 % der US-Amerikaner bereits von „UFOs“ gehört.cite-ref-81[79] Nach anderen Umfragen (1984, 1995) haben 9 % der Bevölkerung der USA in ihrem Leben sogar selbst ein UFO gesehen.cite-ref-82[80]cite-ref-83[81] Dies bedeutet eine GrĂ¶ĂŸenordnung von 25 Millionen Menschen mit Sichtungserfahrung allein in den USA. FĂŒr Deutschland existieren keine gleichwertigen Daten. Ähnliche Umfragen deuten jedoch auf eine niedrige Sichtungsquote hin, was aufgrund der stĂ€rkeren Urbanisierung Deutschlands zu erwarten wĂ€re.

UFOs gelten in der Gesellschaft als ein „virtuelles Problem“, das in erster Linie auf Einbildung beruht, ohne einen realen Hintergrund zu besitzen. Wer dies ernsthaft anzweifelt, sei es durch seine Meinung oder eigene Erfahrungen, begibt sich in Gefahr, als „verrĂŒckt“ oder als LĂŒgner sozial sanktioniert zu werden.cite-ref-schetsche1998-84-0[82] Das Thema ist allgemein mit einer hohen Tabu-Schwelle belegt. Der grĂ¶ĂŸte Teil der Personen mit UFO-Sichtungserfahrung berichtet ĂŒber ihre Erfahrung, wenn ĂŒberhaupt, nur im engen Freundes- oder Familienkreis. Laut einer Studie (Lee 1968) gaben lediglich 13 % der Befragten mit Sichtungserfahrung an, ihre Sichtung an eine offizielle oder inoffizielle Stelle gemeldet zu haben. Als Grund fĂŒr die Nichtmeldung gaben 40 % an, die Sichtung fĂŒr zu unbedeutend zu halten, 19 % die Angst, verspottet zu werden, 16 % Unwissenheit, an welche Stelle man sich wenden könne oder auf welchem Weg, und 6 % die BefĂŒrchtung, auf Desinteresse zu stoßen.cite-ref-lee1968-85-0[83]

Soziologische Betrachtung von Personen mit UFO-Sichtungserfahrung

In der öffentlichen Diskussion wird der Personengruppe mit UFO-Sichtungserfahrungen oft unterstellt, dass diese soziale, psychische, weltanschauliche oder andere Charakteristika aufweise, die sie von Nicht-Sichtern unterscheide. Beispiele sind geringerer Bildungsstand, ausgeprÀgtes Geltungsbewusstsein oder pathologische Tendenzen.cite-ref-wunder2009-86-0[84]cite-ref-87[85]

Diese Unterstellungen konnten durch Studien weitgehend widerlegt werden. So existieren zwischen der Personengruppe mit UFO-Sichtungserfahrung und ohne UFO-Sichtungserfahrung keine signifikanten Unterschiede bei Alter, Geschlecht, sozialem Status und Bildung. Ebenso wenig können psychopathologische Störungen oder Persönlichkeitsmerkmale, wie besonders lebendige Fantasie, mit UFO-Sichtungen in Verbindung gebracht werden. Die öfter geĂ€ußerte Vermutung, dass Sciencefiction-Filme oder die BeschĂ€ftigung mit dem Sciencefiction-Thema UFO-Sichtungen induzieren wĂŒrde, kann nicht bestĂ€tigt werden. Es gibt weiterhin keine signifikante Korrelation zwischen astronomischem Wissen und der UFO-Sichtungsquote. So ergab eine Befragung unter Berufsastronomen (Sturrock 1994)cite-ref-88[86] eine Sichtungsquote in der gleichen GrĂ¶ĂŸenordnung wie in der allgemeinen Bevölkerung.cite-ref-wunder2009-86-1[84]

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bei allen untersuchten Charakteristika nur ein signifikanter PrĂ€diktor fĂŒr UFO-Sichtungserfahrungen gefunden wurde: Die UrbanitĂ€t des Lebensraums. Menschen aus weniger urbanen Gegenden haben vermehrt Sichtungserfahrungen. Dies ist gelegenheitsstrukturell zu erklĂ€ren: In GroßstĂ€dten bietet sich weniger Gelegenheit zur Himmelsbeobachtung.cite-ref-wunder2009-86-2[84]

Belegt ist hingegen, dass der Glaube an die Existenz von UFOs sowie außerirdischem Leben verstĂ€rkt bei Personen mit höherer Bildung und höherem sozialen Status zu finden ist.cite-ref-89[87]

UFOs in den Medien

Die HĂ€ufigkeit und Bewertung des UFO-PhĂ€nomens in den Medien ist je nach Epoche und Medium stark wechselhaft. Zu Beginn des PhĂ€nomens wurde in US-Medien viel darĂŒber berichtet. Anfang bis Mitte der 1950er Jahre wurde die Berichterstattung vermehrt ernsthaft: UFOs wurden als reale Objekte und ein reales Problem angesehen.cite-ref-90[88] Ende der 1950er Jahre ging die Tendenz dann wieder zurĂŒck in eine skeptische Richtung.cite-ref-hickman1996-91-0[89] Dies ist auf eine verĂ€nderte Informationspolitik seitens der US Air Force und deren verstĂ€rkte BemĂŒhungen zurĂŒckzufĂŒhren, ErklĂ€rungen fĂŒr UFOs zu liefern und nicht erklĂ€rte FĂ€lle möglichst zu verschweigen.cite-ref-92[90]cite-ref-93[91] SpĂ€testens mit dem negativen Ergebnis des Condon-Reports 1969 gilt das UFO-PhĂ€nomen allgemein als unseriös und unwissenschaftlich. Medien, die sich selbst als seriös darstellen wollen, berichten daher nur noch wenig ĂŒber UFO-bezogene Themen.cite-ref-hickman1996-91-1[89] Wird in seriösen Medien dennoch ĂŒber das PhĂ€nomen berichtet, so meist in ironischer Weise oder mit einseitig-kritischen Deutungsmustern. Bei einer Analyse der Berichterstattung ĂŒber UFO-bezogene Themen des Magazins Der Spiegel stellt Mayer (2003) fest, dass Fakten, die konventionellen ErklĂ€rungsmodellen widersprechen, ausgelassen oder uminterpretiert wĂŒrden. Personen mit unkonventionellen Ansichten und Erfahrungen wĂŒrden vorverurteilt oder durch Unterstellungen disqualifiziert.cite-ref-94[92] Bei Nachrichtenagenturen wie der DPA können Ă€hnliche Muster festgestellt werden.cite-ref-95[93] Die Boulevard-Presse berichtet allgemein hĂ€ufiger ĂŒber das UFO-PhĂ€nomen, jedoch nur als „Lieferant von Sensationen“. Die Unterhaltungsfunktion steht hier laut Mayer (2003) im Vordergrund. Wissensvermittlung oder akkurate journalistische Arbeit finden sich auch dort nicht.

Westrum (1979) stellt fest, dass Berichte ĂŒber UFO-Sichtungen in der Presse nicht als Index fĂŒr die HĂ€ufigkeit von UFO-Sichtungen gelten können.cite-ref-westrum1979-96-0[94] Zu sporadisch und beliebig ist die Berichterstattung. Anhand der Berichterstattung ĂŒber den COMETA-Report 1999 hat Lietz (2006) eine Analyse der Verbreitung von UFO-bezogenen Informationen in der internationalen Presse durchgefĂŒhrt. Es zeigte sich, dass die Massenmedien fast keinen Anteil an der Berichterstattung zum COMETA-Report hatten.cite-ref-lietz2006-97-0[95]

Als Folge können akkurate Informationen ĂŒber das UFO-PhĂ€nomen zum Großteil nur ĂŒber InformationskanĂ€le mit geringer Verbreitung gefunden und veröffentlicht werden: FachbĂŒcher, grenzwissenschaftliche Magazine sowie Veröffentlichungen entsprechender Vereine und Gesellschaften. Eine Unterscheidung zwischen seriösen und unseriösen Informationen fĂ€llt dem Außenstehenden hier schwer. Das wiederum verstĂ€rkt das Bild der UnseriositĂ€t des Themas als Ganzes in der Gesellschaft.cite-ref-westrum1979-96-1[94]

Nachdem das US-amerikanische Verteidigungsministerium im Jahr 2020 Videoaufnahmen des US-MilitÀrs von UAPs veröffentlichte, widmeten sich auch etablierte Medien, wie die The New York Timescite-ref-4-25-1[25], The New Yorkercite-ref-2-2-2[2], Politicocite-ref-98[96], Washington Examinercite-ref-3-3-2[3] und Washington Post der UFO-Thematik.cite-ref-99[97]

UFOs in der Unterhaltungsindustrie

Ungeachtet der Tatsache, dass bisher kein wissenschaftlicher Nachweis fĂŒr (intelligentes) außerirdisches Leben erbracht werden konnte (siehe auch das SETI-Projekt), wurden in den Medien vor allem in den 1950er Jahren unbekannte Flugobjekte hĂ€ufig real als außerirdische Raumschiffe dargestellt. Diese damals und noch teilweise populĂ€re Vorstellung von UFOs als diskusförmige Flugapparate außerirdischer Wesen wurde in dieser Zeit auch von zahlreichen Science-Fiction-Autoren ĂŒbernommen. Als frĂŒhes Beispiel fĂŒr Filme dieser Art kann Der Tag, an dem die Erde stillstand von Robert Wise aus dem Jahre 1951 gelten. Der erste Spielfilm, in dem das UFO-PhĂ€nomen thematisiert wurde, war The Flying Saucer von Mikel Conrad (USA 1950), die erste filmische Darstellung eines UFO erfolgte 1949 in dem Serial Bruce Gentry – Daredevil of the Skies.

Eines der Ă€ltesten und bekanntesten Werke ĂŒber einen Angriff durch auf der Erde gelandete außerirdische Raumschiffe ist der Roman Krieg der Welten von H. G. Wells aus dem Jahre 1898. Eine von Orson Welles verantwortete Hörspielfassung des Stoffes löste bei ihrer Ausstrahlung im Radio am 31. Oktober 1938 eine Massenpanik aus, weil die Zuhörer sie fĂŒr eine Direktreportage ĂŒber einen realen Angriff hielten.cite-ref-100[98] Dies fĂŒhrte z. B. in der New York Times zu einer Flut empörter Leserbriefe, von denen einige forderten, solche Sendungen mĂŒssten verboten werden, wĂ€hrend andere befremdet darĂŒber waren, dass die Panik ausbrechen konnte, da immer wieder angesagt worden war, dass es sich um ein Hörspiel handelte.

Der Roman wurde 1953 in einer zeitgemĂ€ĂŸen Interpretation von Byron Haskin unter dem Titel Kampf der Welten verfilmt, welche die von H. G. Wells beschriebenen geschossĂ€hnlichen FluggerĂ€te durch fliegende Untertassen ersetzte.

Hierin spiegelte sich das Medienecho, das die Sichtung von neun ungewöhnlichen Objekten durch den US-amerikanischen Piloten Kenneth Arnold am 24. Juni 1947 in der NÀhe des Mount Rainier hervorgerufen hatte.

Im Jahr 1977 produzierte die Filmgesellschaft Columbia Pictures mit Steven Spielberg als Regisseur den Film Unheimliche Begegnung der dritten Art (engl.: Close Encounter of the Third Kind). Der Titel leitete sich von den Kategorien fĂŒr UFO-VorfĂ€lle ab, die J. Allen Hynek entwickelt hatte, der als aktiver Berater fĂŒr die Filmproduktion fungierte (Hynek war von 1947 bis 1968 astronomischer Berater der UFO-Untersuchungskommission der US-Luftwaffe Project Blue Book und grĂŒndete 1973 die UFO-Organisation CUFOS Center for UFO Science). Die Kategorien sind: 1. UFO-Beobachtungen bei Tage, 2. NĂ€chtliche Lichter, 3. Radar-Visuell, 4. Nahe Begegnungen innerhalb von 200 Metern (a) der ersten, (b) der zweiten, (c) der dritten und (d) der vierten Art.

Öffentliches Interesse fĂŒr das UFO-PhĂ€nomen erregte der Autor Charles Berlitz mit seinem Buch The Roswell Incident (dt. Titel: Der Roswell-Zwischenfall. Die UFOs und der CIA). Berlitz beschrieb darin einen Vorfall (siehe Roswell-Zwischenfall), der sich laut verschiedenen Pressemeldungen Mitte Juni 1947 in der NĂ€he des US-LuftwaffenstĂŒtzpunktes bei Roswell (New Mexico) ereignet haben soll. Demnach meldete damals die Luftwaffe, dass sie eine „fliegende Untertasse“ in ihrem Besitz habe. Das Buch wurde ein Bestseller und erlangte in einschlĂ€gigen Kreisen Kultstatus. In Roland Emmerichs Film Independence Day (1996) und in Steven Spielbergs Indiana Jones und das Königreich des KristallschĂ€dels (2008) spielt das angeblich in Roswell abgestĂŒrzte UFO eine wichtige Rolle. Daneben thematisierten zahlreiche TV-Serien und daraus abgeleitete Kinofilme UFOs, populĂ€r wurde etwa die US-Mystery-Serie Akte X.

Durch die Science-Fiction-Industrie und durch Zeitungsberichte war eine Zeit lang die Vorstellung von UFOs mit sogenannten kleinen grĂŒnen MĂ€nnchen vom Mars populĂ€r. Diese Vorstellung machte sich 1996 Tim Burton in seiner kommerziell erfolgreichen Filmsatire Mars Attacks! (dt. Titel: Mars greift an) zunutze.

UFOs im Schulunterricht

Im Stil der Fliegenden Untertasse (linsen- oder diskusförmige Grundform mit Glaskuppel oder umlaufender Fensterreihe, LandefĂŒĂŸe am Ă€ußeren Rand und Antenne am obersten Punkt) dargestellte UFOs werden in Leselern-Materialien (Anlauttabellen) als Beispielwort-Bild fĂŒr den Buchstaben U verwendet, z. B. in einer 2014 in bayerischen Grundschulen verwendeten Ausgabe.cite-ref-101[99] Dies impliziert, dass der Begriff „UFO“ verbunden mit dem speziellen Ikon der Fliegenden Untertasse als Bestandteil des rezeptiven Wortschatzes deutschsprachiger SchulanfĂ€nger allgemein vorausgesetzt wird bzw. wurde. Auch andere Grundschul-Lehrmaterialien verwenden solche UFO-Darstellungen als Illustration.cite-ref-102[100]

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Schriftzeichen und Emoji

Mit der im Juni 2017 veröffentlichten Unicode-Version 10.0 wurde das Schriftzeichen U+1F6F8 flying saucer mit der informativen Aliasbezeichnung „UFO“ im Block Verkehrs- und Kartensymbole aufgenommencite-ref-103[101] und gleichzeitig als Emoji zur VerfĂŒgung gestellt.cite-ref-104[102]

Deutung des PhÀnomens

Es existiert keine Einheitsdeutung des UFO-PhĂ€nomens. Als Grundkonsens gilt lediglich, dass es Personen gibt, die von UFO-Sichtungen berichten, und dass es fĂŒr einen Teil dieser Berichte trotz guter Datenlage und umfangreicher Recherche nicht gelingt, einen Stimulus widerspruchsfrei zu identifizieren.cite-ref-105[103] Die Frage, ob dies auf ein „echtes“ UFO-PhĂ€nomen, im Sinne einer wie immer gearteten Anomalie, hindeutet, ist dagegen umstritten. Bei der Deutung des PhĂ€nomens können drei Hauptrichtungen identifiziert werden:cite-ref-106[104]

‱ Phantom-PhĂ€nomen: Es existiert kein materiell reales UFO-PhĂ€nomen, sondern nur ein PhĂ€nomen im kulturellen Sinne. Alle UFO-Sichtungen beruhen auf Fehlinterpretationen von bekannten NaturphĂ€nomenen und FluggerĂ€ten. „Nicht erklĂ€rbare“ FĂ€lle entstehen durch die UnzuverlĂ€ssigkeit von Zeugenaussagen, fehlerhafte Messungen, mangelhafte Untersuchungen oder vorsĂ€tzlichen Betrug. FĂŒr die Anerkennung eines materiell realen UFO-PhĂ€nomens wird ein materieller Beweis benötigt, der auch nach ĂŒber 60 Jahren „Forschung“ nicht erbracht wurde. Sichtungsberichte sind als „Anekdoten“ wissenschaftlich nicht beweiskrĂ€ftig.
‱ Ergebnis-offen: Das UFO-PhĂ€nomen wird im Sinne einer Anomalie als real existent anerkannt. Eine darĂŒber hinausgehende Deutung wird vermieden, der Diskurs darĂŒber als nicht abgeschlossen angesehen. Oft wird auf weiteren Forschungsbedarf verwiesen, um zu einer konsistenten ErklĂ€rung zu gelangen.
‱ Extraterrestrische Hypothese: Demnach werden Raumfahrzeuge außerirdischer Intelligenzen als UFOs wahrgenommen. Diese Deutungen stĂŒtzen sich vor allem auf Zeugenaussagen, bei denen von konstruierten, fremdartigen Objekten und/oder fremdartigen Wesen berichtet wird sowie von intelligent wirkendem Verhalten der unidentifizierten Flugobjekte. Die extraterrestrische Hypothese ist durch ihre Verwendung in Literatur und Film besonders populĂ€r und umgangssprachlich mit dem Begriff „UFO“ oft gleichgesetzt.

Daneben existieren weitere, weniger verbreitete Deutungsmuster wie die Plasma-Hypothesecite-ref-auto-73-1[73] (unter bisher nicht verstandenen UmstÀnden bildet sich atmosphÀrisches Plasma, das UFO-Sichtungen induziert) sowie UFOs als Maschinen von Zeit- oder Dimensionsreisenden.cite-ref-107[105]

Der Großteil der wissenschaftlichen Gemeinschaft, insbesondere der SETI-Forschung, weist die extraterrestrische Hypothese mit Stand 2020 als höchst unwahrscheinlich zurĂŒck und sieht UFOs als Phantom-PhĂ€nomen. Als Hauptgrund werden hĂ€ufig die interstellaren Entfernungen und der damit verbundene, nach wissenschaftlichem Kenntnisstand und den gegenwĂ€rtig technisch direkt absehbaren Möglichkeiten fĂŒr einzelne Generationen biologischer, ausgewachsener Lebewesen nicht praktikable, Energie- und Zeitaufwand fĂŒr interstellare Reisen genannt. Die QualitĂ€t der den Forscher bekannten Daten – wie Videoaufnahmen und Augenzeugenberichte – sowie die von diesen Forschern als „unwahrscheinlich“ bewerteten scheinbar ziellosen und entdeckbaren UFO-Ereignisse werden hĂ€ufig als GrĂŒnde genannt.cite-ref-108[106]cite-ref-109[107]cite-ref-110[108]

Mythen und Legenden

Im Zusammenhang mit dem UFO-PhĂ€nomen kursieren eine Vielzahl von modernen Mythen, Legenden und Theorien, die vor allem mit der Adaption der Themen durch die Unterhaltungsindustrie eine große Verbreitung gefunden haben.

‱ EntfĂŒhrungen durch Außerirdische: Einige Personen berichten, sie seien von fremden Wesen entfĂŒhrt worden, meist zum Zwecke „medizinischer Untersuchungen“. Oft beginnen und/oder enden solche Berichte wĂ€hrend einer UFO-Sichtung der Betroffenen.
‱ ViehverstĂŒmmelungen: Bei diesem „PhĂ€nomen“ erwecken Verletzungen an Tierkadavern den Anschein, als seien diese Verletzungen von einer Person vorsĂ€tzlich zugefĂŒgt worden. Als Charakteristika gelten das Fehlen von einzelnen Organen/Körperteilen sowie die Abwesenheit von Blut an der Fundstelle und im Kadaver. Die meisten Berichte stammen von ViehzĂŒchtern aus den USA und SĂŒdamerika. HierfĂŒr sollen manchen Theorien zufolge UFOs bzw. deren Insassen verantwortlich sein, die den Tieren Organe fĂŒr unbekannte Zwecke entnehmen.cite-ref-111[109]
‱ Kornkreise: Oft wird von UFO-Sichtungen im Zusammenhang mit Kornkreisen berichtet. Es gibt hier den Mythos, dass UFOs oder deren Insassen fĂŒr die Erstellung der Kornkreise verantwortlich seien.cite-ref-112[110]
‱ Verschwörung innerhalb der US-Regierung: Demnach soll die Regierung der USA detailliertes Wissen ĂŒber eine außerirdische PrĂ€senz, eventuell sogar erfolgte Zusammentreffen oder Abkommen mit Außerirdischen verheimlichen. BerĂŒhmt ist in diesem Zusammenhang der Roswell-Zwischenfall, dem zufolge eine außerirdische Flugscheibe abgestĂŒrzt und im Geheimen vom US-MilitĂ€r geborgen worden sein soll. Angebliche „Insider“ wie Robert 'Bob' Lazar oder die Zeugen des Disclosure Projectcite-ref-113[Anmerkung 3] sprechen von geheimen Operationen, Abteilungen und der Forschung an außerirdischer Technik innerhalb des US-MilitĂ€rs und der Geheimdienste.cite-ref-114[111] Gerade in den USA hat diese Verschwörungstheorie viele AnhĂ€nger. So sollen Umfragen zufolge 75 bis 80 % der Amerikaner glauben, dass ihre Regierung Wissen ĂŒber Außerirdische zurĂŒckhĂ€lt.cite-ref-spiegel-2003-115-0[112]cite-ref-spiegel-1997-116-0[113]
‱ Reichsflugscheiben sind Teil eines Mythos, der besagt, dass untertassenförmige Flug- und Raumfahrzeuge im nationalsozialistischen Deutschen Reich gebaut und getestet worden sein sollen.

UFOs in religiösen Systemen

→

Hauptartikel

:

Ufoglaube

Seitdem das UFO-PhĂ€nomen Mitte des 20. Jahrhunderts grĂ¶ĂŸere öffentliche Aufmerksamkeit erregte, bildeten sich verschiedene neureligiöse, meist sektenartige Bewegungen, die UFOs als zentralen Bestandteil in ihr Glaubenssystem aufnahmen. Meistens geben die FĂŒhrer der religiösen Gruppen an, Botschaften von außerirdischen Intelligenzen zu empfangen.

Siehe auch

‱ Liste von UFO-Sichtungen

Literatur

‱ D. S. Gillmor (Hrsg.): Scientific Study of UFOs. Bantam Books, USA 1969.
‱ Illobrand von Ludwiger: Der Stand der UFO-Forschung. 4., aktualisierte Auflage. Zweitausendeins, Frankfurt 1994, ISBN 3-86150-057-4.
‱ Curtis Peebles: Watch the Skies! A Chronicle of the Flying Saucer Myth, Washington/London (Smithsonian Institution Press) 1994. ISBN 1-56098-343-4
‱ Paul R. Hill: Unconventional Flying Objects. A Scientific Analysis. Hampton Roads Publ. 1995, ISBN 1-57174-027-9.
‱ John, Anne Spencer: FĂŒnfzig Jahre UFOs. Heyne, MĂŒnchen 1997, ISBN 3-453-12925-3.
‱ Jochen Ickinger: Methodisches Vorgehen bei UFO-Falluntersuchungen. In: Zeitschrift fĂŒr Anomalistik. Band 6, 2006, S. 116–162 (anomalistik.de PDF).
‱ Edgar Wunder: UFO-Sichtungserfahrungen aus der Perspektive der Sozialwissenschaften. LiteraturĂŒberblick, aktueller Forschungsstand, offene Fragen. In: Zeitschrift fĂŒr Anomalistik. Band 6, 2006, S. 163–211 (anomalistik.de PDF).
‱ Carl Gustav Jung: Ein moderner Mythus. Von Dingen die am Himmel gesehen werden. Rascher, ZĂŒrich 1958.
‱ Edward U. Condon: Final report of the scientific study of unidentified flying objects. Dutton, New York 1969.
‱ Leon Davidson: Flying Saucers – An analysis of the Air Force Project Blue Book Special Report No. 14. U.S. Governm. printing Office, Washington 1957.
‱ J. Allen Hynek: Ufo-Report. Ein Forschungsbericht. Goldmann, MĂŒnchen 1978, ISBN 3-442-11703-8.
‱ Helene von Oldenburg (Hrsg.): UFO - Strategien, Oldenburg (Isensee) 2000. ISBN 3-89598-683-6
‱ Alexander Wendt & Raymond Duvall: Sovereignty and the UFO. In: Political Theory. 2008, Band 36, Nro. 4, S. 607–633 (Abstract), uapreporting.org (PDF; 112 kB), abgerufen am 28. November 2014.
‱ Pierre Lagrange: Ufos, Invasoren und Verschwörungen. In: Le Monde diplomatique. 22. Januar 2009.
‱ Illobrand von Ludwiger: UFOs – die unerwĂŒnschte Wahrheit. Kopp Verlag, Rottenburg 2009, ISBN 978-3-938516-84-3. Zur besseren Einordnung des Werkes eine kritische Rezension im Journal fĂŒr UFO Forschung. von 2011.
‱ Leslie Kean: UFOs: Generals, Pilots, and Government Officials Go on the Record. Three Rivers Press, 2011, ISBN 978-0-307-71708-5 (englisch, deutsche Übersetzung UFOs GenerĂ€le, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen, erschienen 2012 im Kopp Verlag.).
‱ Josef Otto Schedel: UFO-Zeitchronik. Drei Jahrzehnte UFO-Geschichte in Wort und Bild. Marktoberdorf (Argo) 2010, ISBN 978-3-937987-92-7.
‱ Michael Schetsche, Andreas Anton (Hrsg.): Diesseits der Denkverbote. Bausteine fĂŒr eine reflexive UFO-Forschung, Berlin/MĂŒnster (Lit) 2013, ISBN 978-3-643-12039-7.
‱ Rodolpho Gauthier Cardoso dos Santos: A Invenção Dos Discos Voadores. Guerra Fria, Imprensa e CiĂȘncia No Brasil (1947-1958) (Die Erfindung der Fliegenden Untertassen. Kalter Krieg, Presse und Wissenschaft in Brasilien (1947-1958)), SĂŁo Paulo (Alameda Casa Editorial Ltda) 2015. ISBN 978-85-7939-443-0. ISBN 978-85-7939-340-2
‱ Andreas MĂŒller: Deutschlands UFO-Akten. Über den politischen Umgang mit dem UFO-PhĂ€nomen in Deutschland ...mit Betrachtungen auch zu Österreich und der Schweiz, Norderstedt (Books on Demand) 2021. ISBN 978-3-7543-0680-2
‱ Christian Alt/Christian Schiffer: Die Wahrheit ist (n)irgendwo da draussen. Was der neue Ufo-Hype ĂŒber uns Menschen verrĂ€t, MĂŒnchen (Wilhelm-Goldmann-Verlag) 2023, ISBN 978-3-442-31701-1. ISBN 3-442-31701-0
‱ Hilary Evans, Dennis Stacy (Hrsg.): UFOs 1947-1997. From Arnold to the abductees: fifty years of flying saucers, London (Brown) 1997. ISBN 1-870870-99-9
‱ James R. Lewis: UFOs and popular culture. An encyclopedia of contemporary myth, Santa Barbara, CAL u. a. (ABC-CLIO) 2000. ISBN 1-57607-265-7
‱ Greg Eghigian: After the Flying Saucers Came: A Global History of the Ufo Phenomenon, Oxford University Press 2024. ISBN 978-0-19-086987-8
‱ Eintrag identified flying objects (IFOs), in: Ron Story (Hrsg.): The Encyclopedia of UFOs, New York (Doubleday & Company, Inc.) 1980, S. 182. ISBN 0-450-04118-2
‱ Garrett M. Graff: UFO. The inside story of the US government's search for alien life here - and out there, New York (Avid Reader Press) 2023. ISBN 9781982196776. ISBN 1982196777. ISBN 9781982196790
‱ Alex RĂŒhle: Die Zentrale des Aberglaubens. SĂŒddeutsche Zeitung vom 8. MĂ€rz 2025, Seite 9, online (hinter Bezahlschranke). Bericht ĂŒber den schwedischen Ufo-Forscher Clas Svahn, der das „weltweit grĂ¶ĂŸte Archiv fĂŒr unerklĂ€rliche PhĂ€nomene“ betreibt und den schwedischen Volkserzieherpreis (Årets folkbildare) erhalten hat.
‱ Ronald D. Story: The Encyclopedia of UFOs, Garden City, NY (Dolphin Books) 1980. ISBN 0385136773. ISBN 0385116810
‱ Margaret Sachs: The UFO Encyclopedia, New York (Perigee Books) 1980. ISBN 0-399-12365-2.

E-Books

‱ Axel Ertelt: Der UFO-Fall Reiner Haupt, E-Book, Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, 2014

Weblinks

Commons

: UFOs

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: UFO

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Gesellschaft zur Erforschung des UFO-PhĂ€nomens e. V. (GEP)
‱ Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher HimmelsphĂ€nomene (CENAP)
‱ Groupe d’Etudes et d’Information des PhĂ©nomĂšnes AĂ©rospatiaux Non identifiĂ©s (GEIPAN), UFO-Archiv des Centre national d’études spatiales (CNES) (engl. Version, mit Link zur frz. Website)cite-ref-117[114]cite-ref-118[115]
‱ The National Archives (UK): Released UFO files from the UK government
‱ durch Freedom of Information Act freigegebene Files der National Security Agency: NSA-UFO Documents Index
‱ Library and Archives Canada, Canada’s UFOs: The Search for the Unknown
‱ Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphĂ€rischen und Radar-PhĂ€nomenen (MUFON-CES)
‱ Suche nach UFO. In: Deutsche Digitale Bibliothek
‱ Erforschung außergewöhnlicher HimmelsphĂ€nomene mittels moderner Kameratechnik und KI-Technologie (ASO)
‱ Materialien ĂŒber UFOs im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Suche nach UFO im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Anmerkungen

cite-note-751. Plasma-Hypothese: Hypothese, nach der sich spontan bildendes, atmosphĂ€risches Plasma als UFO wahrgenommen wird. Die physikalischen Grundlagen fĂŒr solches hypothetisches atmosphĂ€risches Plasma sind noch unvollstĂ€ndig. Siehe auch Ufologie.
cite-note-792. COMETA (von französisch COMitĂ© d’ETudes Approfondie): Private Gruppe aus dem Umfeld des französischen Verteidigungsministeriums. Unter der FĂŒhrung von Denis Letty, Generalmajor der französischen Luftwaffe. Siehe auch Artikel Ufologie
cite-note-113Anmerkung 3. ↑ Disclosure Project: US-Organisation, welche die Offenlegung (engl. Disclosure) vermeintlich geheimer Informationen ĂŒber das UFO-PhĂ€nomen zum Ziel hat. (https://drstevengreer.com/)

Einzelnachweise

cite-note-1-11. Pentagon veröffentlicht mysteriöse Aufnahmen: Sind hier Ufos zu sehen? In: Der Spiegel. Abgerufen am 20. Mai 2021.
cite-note-2-22. Gideon Lewis-Kraus: How the Pentagon Started Taking U.F.O.s Seriously. Abgerufen am 20. Mai 2021 (amerikanisches Englisch).
cite-note-3-33. How will intelligence community UFO report deal with the true unknowns? 19. Mai 2021, abgerufen am 20. Mai 2021 (englisch).
cite-note-44. ↑ Hauptschreibweise laut: Duden – die deutsche Rechtschreibung, 28. Auflage 2020, Seite 1163, ISBN 978-3-411-04018-6
cite-note-55. ↑ Hillary Clinton Gives U.F.O. Buffs Hope She Will Open the X-Files nytimes.com, abgerufen am 14. Mai 2016.
cite-note-66. ↑ Beispiele fĂŒr die Verwendung des Begriffes UAP sind die staatliche französische Gruppe zur Untersuchung der Informationen ĂŒber unidentifizierte atmosphĂ€rische PhĂ€nomene (GEIPAN) und die vom englischen Verteidigungsministerium in Auftrag gegebene Studie Project Condign. Ebenso verwendet ein im Rahmen des Internationalen Jahres der Astronomie 2009 begonnenes Projekt diese Bezeichnung.
cite-note-77. ↑ The Unidentified Aerospace Phenomena (UAP) Observations Reporting Scheme – The Project. (englisch); Auf: uapreporting.org. Abgerufen am 28. November 2014.
cite-note-88. ↑ siehe Definitionen – Lexikalische ErklĂ€rung auf der Seite der GEP e. V.; abgerufen am 28. November 2014.
cite-note-5-99. ↑ Marco Evers: EnthĂŒllung geheimer Ufo-Informationen: »Es gibt viel mehr Sichtungen als bisher öffentlich bekannt« (S+). In: Der Spiegel. Abgerufen am 8. Juni 2021.
cite-note-1010. ↑ Nolan Skiff: Impossible! Maybe, But Seein' Is Believin', Says Flier. In: East Oregonian. 25. Juni 1947.
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cite-note-1919. ↑ Edward Walter Maunder: The Observatory. Band 39, Nr. 214.
cite-note-2020. ↑ Ein Ereignis in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar 1942: Mehrere Zeugen sahen ein oder mehrere unidentifizierte Objekte ĂŒber Los Angeles. Die Luftabwehr feuerte ca. eine Stunde ohne erkennbaren Effekt. Das/die Objekt/e wurde/n nie identifiziert. (The California State Military Museum (Memento vom 2. Februar 2009 im Internet Archive))
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cite-note-3232. ↑ Marco Evers: (S+) Astrophysikerin Beatriz Villarroel: »Vieles von dem, was wir Weltraumschrott nennen, ist nicht von uns«. In: Der Spiegel. 26. Oktober 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. Oktober 2025]).
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] But we know that the phenomenon, whatever it is, can be measured.“
cite-note-3737. ↑ Massimo Teodorani: A Long-Term Scientific Survey of the Hessdalen Phenomenon. In: Journal of Scientific Exploration. Band 18, Nr. 2, 2004, S. 217–251 (englisch, online [PDF; abgerufen am 28. November 2014] Eine Studie des Instituts fĂŒr Radioastronomie in Bologna, S. 217): “A self-consistent definitive theory of the phenomenon’s nature and origin in all its aspects cannot be constructed yet quantitatively.”
cite-note-3838. ↑ L. M. Gindilis, D. A. Menkow, I.G. Petrowskaja: Beobachtungen anomaler atmosphĂ€rischer PhĂ€nomene in der UdSSR: Statistische Analyse. Hrsg.: Akademie des wissenschaftlichen Instituts fĂŒr Raumfahrtforschung. Moskau 1979, ISBN 0-929343-54-9 (Original in Russisch. ISBN gilt fĂŒr engl. Übersetzung “Observations of Anomalous Atmospheric Phenomena in the U. S. S. R., Statistical Analysis”).
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] [they] clearly can exhibit aerodynamic characteristics well beyond those of any known aircraft or missile – either manned or unmanned.”
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cite-note-539. Massimo Teodorani: A Long-Term Scientific Survey of the Hessdalen Phenomenon. (PDF; 761 kB) Journal of Scientific Exploration, 2006, S. 217, abgerufen am 28. November 2014 (englisch): „“A self-consistent definitive theory of the phenomenon’s nature and origin in all its aspects cannot be constructed yet quantitatively”“
cite-note-5410. MSc.EE. Erling Strand: Project Hessdalen 1984 – Final Technical Report. Hochschule Østfold, 1985, abgerufen am 28. November 2014.
cite-note-5511. MSc.EE. Erling Strand: Project Hessdalen: Spectrographic records. Hochschule Østfold, September 1997, abgerufen am 28. November 2014.
cite-note-5612. Project Hessdalen 1984 – Final Technical Report, Zitat: “We have not found out what this phenomenon is. [
] But we know that the phenomenon, whatever it is, can be measured.”
cite-note-5713. Harley D. Rutledge: Project Identification: The First Scientific Field Study of Ufo Phenomena. Hrsg.: UniversitÀt von Missouri. Prentice Hall, 1982, ISBN 0-13-730705-5.
cite-note-5814. Illobrand von Ludwiger: Der Stand der UFO-Forschung. 4. Auflage. Zweitausendeins, Frankfurt 1994, ISBN 3-86150-057-4, S. 77 ff.
cite-note-5915. L. M. Gindilis, D. A. Menkow, I.G. Petrowskaja: Observations of Anomalous Atmospheric Phenomena in the U. S. S. R., Statistical Analysis. Hrsg.: USSR Academy of Science, Institute of Space Research. Moskau 1979, ISBN 0-929343-54-9 (Deutsche Übersetzung des Titels: Beobachtungen anomaler atmosphĂ€rischer PhĂ€nomene in der UdSSR: Statistische Analyse).
cite-note-6016. Illobrand von Ludwiger: Der Stand der UFO-Forschung. 4. Auflage. Zweitausendeins, Frankfurt 1994, ISBN 3-86150-057-4, S. 166 ff.
cite-note-6117. Edward U. Condon: Scientific Study of Unidentified Flying Objects. University of Colorado, 1968 (files.ncas.org [abgerufen am 28. November 2014] Im Auftrag der US Air Force).
cite-note-6218. Scientific Study of Unidentified Flying Objects, Zitat: “Our general conclusion is that nothing has come from the study of UFOs in the past 21 years that has added to scientific knowledge.” (S. 2), “[
] we do not think at present that anything worthwhile is likely to come of such [UFO] research [
]” (S. 5).
cite-note-6319. Battelle Memorial Institute (Hrsg.): Project Blue Book: Special Report No. 14 – Analysis of reports of unidentified aerial objects. 1954 (bluebookarchive.org [abgerufen am 28. November 2014] Im Auftrag der US Air Force).
cite-note-6420. Project Blue Book: Special Report No. 14. Zitat: “It is considered to be highly improbable that reports of unidentified aerial objects [
] represents observations of technological developments outside of the range of the present-day scientific knowledge.” (Seite viii).
cite-note-6521. Dan Collyns: Peru’s UFO investigations office to be reopened. The Guardian, 27. Oktober 2013, abgerufen am 28. November 2014 (englisch).
cite-note-6622. Veronica Smink: Avistamiento de ovnis, una “cuestión militar” en Argentina. BBC Mundo, 7. Januar 2011, abgerufen am 28. November 2014 (spanisch).
cite-note-6723. Ezequiel Viéitez: La Fuerza Aérea investiga 23 casos posibles de ovnis. Clarín.com, 5. MÀrz 2012, abgerufen am 28. November 2014 (spanisch).
cite-note-6824. Antonio Huneeus: UFO Disclosure Chilean Style. OpenMindes, 5. MĂ€rz 2012, abgerufen am 28. November 2014 (englisch, Vortrag auch als Video hier zu finden): „“After a lecture full of official evidences, both audio and visual, Gen. BermĂșdez proceeded to list the conclusions about the UFO phenomenon reached by CEFAA. These are: 1. The Anomalous Aerial Phenomenon characterized as UFO is real and it is present inside and outside the Controlled Air Space. 2. We do not know what it is and where it came from. 3. It is necessary to continue studying the phenomenon. 4. It is necessary to share all the information.”“
cite-note-6925. Ricardo Francino Saldivia: Organismo estatal a cargo del tema OVNI: "FenĂłmeno es real". Terra Chile, 18. MĂ€rz 2014, abgerufen am 28. November 2014 (spanisch).
cite-note-7026. A. J. Gevaerd: Uruguay Air Force openly researches UFOs for more than three decades. (PDF) In: Brazilian UFO Magazine. 1. April 2012, S. 5, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. November 2014; abgerufen am 28. November 2014 (englisch): „“Those were unconventional events to which our air and space knowledge have no explanation so far.”“
cite-note-7127. GEIPAN: Répartition des cas d'OBSERVATION par type (28 nov. 2011). 28. November 2011, abgerufen am 28. November 2014 (französisch).
cite-note-7228. GEIPAN: GEIPAN UAP investigation unit opens its files. GEIPAN, 26. MĂ€rz 2007, abgerufen am 28. November 2014 (englisch): „“some of the 1,600 reported sightings in GEIPAN’s files [
] cannot be explained despite precise witness accounts and good-quality evidence recovered from the scene.”, “GEIPAN is hoping to focus the attention of the scientific community on these unexplained phenomena, which could conceal truly revolutionary scientific discoveries.”“
cite-note-auto-7373. Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs (Hrsg.): Unidentified Aerial Phenomena in the UK Air Defence Region. Scientific & Technical Memorandum 55/2/00. 2000 (webarchive.nationalarchives.gov.uk [abgerufen am 28. November 2014]).
cite-note-7429. Unidentified Aerial Phenomena in the UK Air Defence Region: Executive Summary. (PDF) Ministry of Defense, Dezember 2000, S. 4, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. Oktober 2012; abgerufen am 28. November 2014 (englisch): „“That UAP exist is indisputable 
 [they] clearly can exhibit aerodynamic characteristics well beyond those of any known aircraft or missile – either manned or unmanned.”“
cite-note-7630. US Air Force: USAF Fact Sheet 95-03: Unidentified Flying Objects and Air Force Project Blue Book. CUFON, Juni 1995, abgerufen am 28. November 2014 (englisch).
cite-note-7731. Preliminary Assessment: Unidentified Aerial Phenomena. Abgerufen am 26. Juni 2021.
cite-note-7832. General Denis Letty, General Bernard Norlain, Jean-Jacques VĂ©lasco, u. a.: Les Ovni Et La Defense: A quoi doit-on se prĂ©parer? In: COMETA (Hrsg.): VSD. Spezial Ausgabe. Prisma Presse, 16. Juli 1999, ISSN 1278-916X (Links zu englischer Übersetzung „Ufos and defense: What should we prepare for?“). Teil 1 (Memento vom 6. Juli 2010 im Internet Archive) (PDF; 773 kB) / Teil 2 (Memento vom 16. Juli 2009 im Internet Archive) (PDF; 2,1 MB).
cite-note-8033. Ufos and defense: What should we prepare for? / Part II. (PDF; 2,1 MB) ufoevidence.org, Juli 1999, S. 71 ff., archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 16. Juli 2009; abgerufen am 28. November 2014 (englisch): „“[
] almost certain physical reality of completely unknown flying objects with remarkable flight performances and noiselessness, apparently operated by intelligent [beings]. [
] A single hypothesis sufficiently takes into account the facts [
]. It is the hypothesis of extraterrestrial visitors.”“
cite-note-8179. ↑ John F. Schuessler: Public Opinion Surveys and Unidentified Flying Objects. 50+ years of Sampling Public Opinions. Mutual UFO Network, 2000 (Public Opinion Surveys and Unidentified Flying Objects 50+ years of Sampling Public Opinions (Memento vom 30. Januar 2013 im Internet Archive)).
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cite-note-schetsche1998-8482. ↑ M. Schetsche: Reale und virtuelle Probleme: „UFO abduction experiences“ als Testfall fĂŒr die (Problem-)Soziologie. In: Berliner Journal fĂŒr Soziologie. 1998, S. 223–244.
cite-note-lee1968-8583. ↑ A. Lee: Public Attitudes towards UFO Phenomena. In: E. U. Condon (Hrsg.): Scientific study of unidentified flying objects. Bantam, New York 1968, S. 209–243.
cite-note-wunder2009-8684. ↑ Edgar Wunder: UFO-Sichtungserfahrungen aus der Perspektive der Sozialwissenschaften. In: Zeitschrift fĂŒr Anomalistik. Band 6, Nr. 2, 2006, S. 163–211 (anomalistik.de [PDF; abgerufen am 28. November 2014]).
cite-note-8785. ↑ Alexander G. Keul: Persönlichkeitsvariable und RealitĂ€tsprĂŒfung von ungewöhnlichen Zeugenaussagen. 10 Einzelfallstudien ĂŒber sogenannte UFO-Beobachtungen in Wien u. Niederösterreich. Wien 1980, Österreichische Nationalbibliothek.
cite-note-8886. ↑ Sturrock, P.A.: Report on a Survey of the Membership of the American Astronomical Society Concerning the UFO Problem: Part 1. In: Journal of Scientific Exploration. Nr. 8, 1994, S. 1–45 (online [PDF]).
cite-note-8987. ↑ Edgar Wunder: UFO-Sichtungserfahrungen aus der Perspektive der Sozialwissenschaften. In: Zeitschrift fĂŒr Anomalistik. Band 6, Nr. 2, 2006, S. 182 (anomalistik.de [PDF; abgerufen am 28. November 2014]): „[
] weil nĂ€mlich – wie gut bekannt und belegt (z. B. Billig 1982, S. 157; EMNID 1987; Institut fĂŒr Demoskopie 1985; Lee 1968) – der Glaube an UFOs sowie der Glaube an außerirdisches Leben positiv mit Bildung und dem sozialen Status korrelieren“
cite-note-9088. ↑ Gerald K. Haines: CIA’s Role in the Study of UFOs, 1947-90. Central Intelligence Agency (CIA), 14. April 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. Oktober 2019; abgerufen am 28. November 2014 (englisch): „The public was convinced they [UFOs] were real“
cite-note-hickman1996-9189. ↑ J.C. Hickman, E. D. McConkey, M. A. Barrett: Fewer Sightings in the National Press: A Content Analysis of UFO News Coverage in the New York Times, 1947-1995. In: Journal of UFO Studies. Band 6, 1996, S. 213–226.
cite-note-9290. ↑ Colonel George E. Perry, USAF, Directorate of Intelligence.: RE: concerning the “Unidentified Flying Object Program”. MEMO an Brigadier General W. M. Burgess, USAF Air Defense Command. Hrsg.: US Air Force. 1953 (englisch, RE: concerning the "Unidentified Flying Object Program" (Memento vom 7. Januar 2009 im Internet Archive) [abgerufen am 19. Februar 2010]): “
 for those times where the object is not explainable, it would be well to advise your people to say something on this order. ‘The information on this sighting will be analyzed by the Air Technical Intelligence Center at Dayton, Ohio,’ and leave it at that 
”
cite-note-9391. ↑ Gerald K. Haines: CIA’s Role in the Study of UFOs, 1947-90. Central Intelligence Agency (CIA), 14. April 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. Oktober 2019; abgerufen am 28. November 2014 (englisch): „
 the panel recommended that the National Security Council debunk UFO reports and institute a policy of public education to reassure the public of the lack of evidence behind UFOs. It suggested using the mass media, advertising, business clubs, schools, and even the Disney corporation to get the message across.“
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